Presse-Zitate

Von „brodelndem sexy Bluesgebräu, das ... nach längst verfallenen Barrelhouses...klingt“ ist in der Presse die Rede, und dass die Sängerin „schon so viel Verve, Charisma und musikalische Kraft in der Stimme hat, dass man unwillkürlich manch erfahrener Kollegin einen Wechsel in ein anderes Fach empfehlen wollte“ (Kieler Nachrichten)!
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Die „Welt“ bescheinigte ihr anlässlich der 19. Boogie Woogie Connection 2007 in der Hamburger Fabrik „die nötige Röhre; …eine rauchig beseelte Stimme, …, die ganz ohne Pathos gewaltig unter die Haut geht!“

Und für das Konzert des Duos im Februar 2007  im Schönberger Jubiläumsprogramm, wo immerhin auch Giora Feidman oder Joja Wendt und Gottfried Böttger aufgeboten wurden, war das Fazit:
„ein Bluesabend der Spitzenklasse!“ (Probsteier Herold)

Die Verdener-Aller Zeitung fasst den Abend mit Jessy Martens und der Jan Fischer Bluesband als „musikalischen Hochgenuß“ zusammen.

„Atemberaubend“ – Jessy Stimme anläßliche des Riverboatshuffles 2007 auf dem Chiemsee
(Traunsteiner Tageblatt)

„Die 19-Jährige begeisterte … als Blues-Sängerin ihr Publikum und wurde frenetisch gefeiert“ (Hohwacht)

„…eine ganz Große von morgen“ ist das Fazit des Westfahlen Blattes zu dem Auftritt von Jessy Martens + der Jan Fischer Bluesband beim 5. Rhythm + Blues Festival in Halle 2007.

„Ihr kraftvoller Gesang zog die (1750) Zuhörer in den Bann,…“ Haller Kreisblatt , 5. Rhythm + Blues Festival in Halle 2007.

„…(es) wurde schnell klar, dass die gerade einmal zwanzig Jahre alte Sängerin ihr Metier durchaus beherscht.“ + „(eine) erstaunlich reife Stimme sowie eine energiegeladenen Bühnenpräsenz!“
Bluesnews Magazin Nr.52

„derzeit beste Bluesstimme Deutschlands!“
Online-Portal www.szene-insite.de

„das Mädel ist Oberklasse!“
Toscho Todorovic (Blues Company)

When I first heard Jessy Martens sing, she knocked me out.
So young, with a voice so strong, so drammatic, so beautiful to listen to.
I really enjoy listen to her new CD with Jan Fischer blues support.
That's why I'm crying.
I think it's great, keep on crying baby.
“It´s a great CD – Jessy, keep on crying, Baby!”
Big Daddy Wilson

  Konzertnachlese

Traunsteiner Tageblatt 12.12.2009

Hundertfünfzig Zentimeter Energie rocken den Mühlwinkl

Mitreißendes Konzert von „Jessy Martens & Jan Fischers Blues Support“ auf der Staudacher Musikbühne

„Seid ihr gut drauf? Dann macht schon mal die Tische frei, sonst mache ich das nachher!“ Das war die vollmundige Ansage, des 1,5 Meter großen Energiebündels Jessy Martens auf der Bühne des Gasthofes Mühlwinkl. Und dieses erst 22-jährige sexy Etwas hielt mühelos sein Versprechen. Schon nach dem zweiten Song war das Publikum hellwach gerüttelt von einer Stimme, die Ihresgleichen sucht.

Die war gewaltig! Deren enorme Kraft zeigte sich, als die junge Frau später ohne Mikrophon und anderen Schnickschnack ins Publikum lief und stichprobenartig einzelnen den kraftvollen Refraingesang vorsang, den es einzuüben galt. Da reichte diese unverstärkte Stimme leicht über die Mauern des gut besuchten Saales hinaus und war auch in den Nebenräumen noch laut, klar und stark zu vernehmen.

Und dann das Stimmrepertoire, das sich noch am ehesten mit dem Lieblingsstück von Jessy Martens widerspiegelte. „Summertime“ aus Gershwins „Porgy & Bess“ klang da zuerst zart, beinahe zerbrechlich vor den trefflich gesetzten Piano-Akzenten Jan Fischers. Die Töne fein getragen und mit Timbre in der Stimme. Kaum zu glauben, dass es die gleiche Sängerin war, die dann im Mittelteil mit gewaltiger Bluesstimme den Song schmetterte, dass der Raum zu eng zu werden drohte. Vier Oktaven mal eben rauf und runder, als wäre das nichts. Die Sängerin selbst dabei völlig natürlich, als sei das alles das Normalste von der Welt. Ständig im witzigen Zwiegespräch mit dem Publikum, wirbelte und tanzte Jessy in den Songs über die Bühne, die ganze Frau nichts als Rhythmus und Spaß an der Musik.

Natürlich bildete sie den Mittelpunkt, aber perfekt war das Konzert durch die Mitmusiker. Das war der renommierte Bluespianist Jan Fischer, der in seinem Metier zur ersten Liga Deutschlands gehört. Er brachte den Drive der Sängerin mit seinem Instrument so richtig voran, unterstrich gefühlvoll die Nuancen und bestimmte eindrucksvoll das Tempo. Gut zur rockigen Stimme der Sängerin passte die Gitarre von Martin Friedenstab, die auch in vielen Soli vortrat. Andrew Krell am Kontrabass und der vielseitige Christian Kolf am Schlagzeug standen ihnen in nichts nach. Auch das Publikum war mit dröhnendem Applaus dabei.

Erstklassiger Blues, mal schwer und drückend, dann kräftig und dröhnend, rasende Boogieläufe, schöne Gitarrensoli und glänzend aufgelegte Musiker – das hatte nichts mehr mit der „Jan Fischer Bluesband“ zu tun, die ursprünglich auf der Riverboat-Shuffle ein eigenes Blues-Programm überzeugend durchgezogen hatte, zu dem damals Jessy Martens nur als Joker immer mal wieder gesangliche Höhepunkte setzte. Im Mühlwinkl war das ein rundes, kraftvolles Bandprojekt, in dem der Pianist und die junge Sängerin den Ton und die Richtung in eine erfolgreiche Zukunft vorgaben. Wenn sich diese Musiker auch weiterhin so gut verstehen, wie das jetzt zu erkennen war, wird man diese Namen noch oft hören. So wurde aus dem erwarteten gemütlichen Musikabend ein grandioses Musikerlebnis, das man am liebsten gleich noch einmal genießen möchte.

Lukk

  Cellesche Zeitung

21. September 2009

Downtown New Orleans ganz nah an Bergen
Boogie Night lässt das Stadthaus beben

Mitreißendes Konzert mit drei hochkarätigen Formationen begeistert das Publikum

Von Hartmut Jakubowsky

BERGEN. „Are you ready for the Boogie Woogie?“ schallt es von der Bühne und ein vielstimmiges und langgezogenes “Yeah” kommt aus dem Saal zurück. Wer sagt denn, die norddeutschen seien stur und brauchten Zeit, ehe sie aus sich rausgingen und auftauten? Alles nur Ammenmärchen. Jedenfalls dann, wenn man die erste „Internationale Bergener Boogie Night“ im Bergener Stadthaus zum Maßstab nimmt: Da bebte schon nach wenigen Minuten der Fußboden, da wackelten die Wände und zitterte im Dachstuhl das Gebälk, da blieb man nur mühsam auf den Stühlen sitzen, wiegte sich in den Hüften, klatschte im Rhythmus und ließ sich auch nicht lange zum Mitsingen bitten. Jazz, Blues, Soul und vor allem fetziger Boogie Woogie standen auf dem Programm und gleich drei hochkarätige Formationen sorgten für erstklassigen Sound und großartige Stimmung. Dazu begeisterte die erst 21 Jahre alte Hamburger Powerfrau Jessy Martens, ein hüpfendes hopsendes, springendes und tanzendes Energiebündel mit tiefschwarzer „Rockröhre“ und unglaublicher Bühnenpräsenz das Publikum.

„Wer heute Abend zu Hause bleibt, ist selbst schuld“, hatte der veranstaltende Kulturkreis und sein rühriger Vorsitzender Heinz-Jürgen Hamann im Vorfeld verlauten lassen und ein „absolutes Highlight“ versprochen. Übertrieben war das nicht.

Den schwungvollen Auftakt machten im Memphis-Sound mit satten Schlagzeug-Grooves und einem fetzigen Waschbrettsolo Micha Maas im „Come back Baby home“, mit hinreißenden Gitarren-Slides Ryan Donohue im „Hey, Babe“ und mit aufregenden Bluesharmonika-Klängen von Henry Heggen die Crazy Hambones.

Virtuoses pianistisches Können demonstrierte danach solistisch Daniel Paterok. Auf dem Jazz- und Boogie-Piano gilt der erst 24-jährige Münsteraner als ausgesprochener Shooting-Star. Ob kräftig zupackend mit perlenden Arabesken im „Blue Tango“ oder in Pete Johnson´s witzig mit klassischen Zutaten gewürztem „Flying High“-Boogie – das war schlichtweg exzellent.

Die Musik der Sängerin Jessy Martens, begleitet vom Hamburger Top-Pianisten Jan Fischer & Band schließlich ging direkt ins Blut – brodelnd, explosiv, entfesselt. Ob „Stormy Monday“, „Trying to make a living“ oder „Mercy“, an diesem Abend war Downtown New Orleans in Bergen so nah wie nie und die Begeisterung riesengroß.

 

Peiner Allgemeine Zeitung
16.03.2009

Im Strudel des Blues
Jazz-Keller-Atmosphäre statt Dachboden-Salon-Ambiente: Jessy Martens begeistert im „Hummer“

Musikalische und gesangliche Profession trifft charismatische Begabung: Sängerin Jessy Martens und Jan Fischer am Piano boten Blues und Boogie-Woogie der Spitzenklasse in Hummers Kultursalon

Von Ulrich Jascher

Hohenhameln-Soßmar. Nicht auszudenken, was aus ihr geworden wäre, hätte beispielsweise Dieter Bohlen sie entdeckt! Allen Blues- und Boogie-Woogie-Göttern sei gedankt, dass sie Jessy Martens vor vier Jahren eher zufällig in den renommierten Hamburger Jazz-Tempel Cotton Club lenkten, wo sie mit ihrem Gesang dem Hamburger Jazz-Pianisten Jan Fischer auffiel.
Mit ihm und dem Schlagzeuger Christian Kolf war die inzwischen 21-jährige Sängerin in Hummers völlig ausgelastetem  Kultursalon mit Blues- und Boogie-Woogie zu Gast.

Nun ist die gepflegte Echtholz-Atmosphäre in Hummers elegantem Dachboden-Salon-Ambiente genau das Gegenteil einer rustikalen Jazzkeller-Umgebung. Um aber das Publikum genau in die dort übliche Stimmung zu versetzen, bedarf es neben hervorragender musikalischer und gesanglicher Profession auch noch einer gewissen charismatischen Begabung. Über dies alles verfügt Jessy Martens dank ihrer fröhlichen und jugendlich-offenen Unbefangenheit, sodass es ihr tatsächlich gelingt, die zunächst freundlich abwartenden Zuhörer nicht nur so weit aus der Reserve zu locken, dass sie ihrer Zufriedenheit lautstark Ausdruck geben, sondern sogar honorarfrei als Background-Chor einsteigen.

Das hat seinen Grund. Martens hat zwar bereits im zarten Alter von 16 Jahren eine Ausbildung zur Musical-Sängerin erhalten und wirkte fortan als erste Stimme in diversen Gospel-Chören mit. Seit sie aber ihre Liebe zu Blues und Boogie entdeckte, scheinen sich ihre Stimmbänder reflexartig dieser Gunst angepasst zu haben. Martens klingt schwarz, mal samtig weich, in hohen Passagen makellos und unangestrengt und genießt in den leisen Nummern sichtlich ihre stimmlichen dunkel-erotischen Stärken im Tonkeller. Das alles würzt sie mit einer großen Portion selbstbewusster Bühnenpräsenz, mit der sie immer wieder an Liza Minelli erinnert.
Gemeinsam mit ihrem „Chef“ am Piano und dem sich zwar vornehm zurückhaltenden, aber dennoch angenehm präsenten Schlagzeuger reißt sie das Publikum in einen Strudel aus Blues-Nummern, in dem man gerne mit ihr versinkt. Ihre Interpretation von Gershwins Summertime zum Beispiel als süß-warmes Wiegenlied beginnend explodiert es förmlich in einem Rausch aus Blues- ebenso wie Martens begeisternde Version  von Mercy, nach der sich das Publikum kaum noch einkriegt. Beachtlich auch die musikalische Harmonie mit Fischer am Flügel, der mit links Akkorde wuchtet und es mit rechts tremolierend trillern und klingeln lässt, betörend und ungestüm wie kunstfertig und in Nummern, die jede für sich gleich doppelt so lange hätte dauern können.Sagen wir es mit Mikis Theodorakis: Je schlechter die Zeiten, desto besser die Kunst.

 

Jessy Martens & Jan Fischer´s Blues Support
Trevor Richard´s Allstars
Aesch, Schweiz, 22.internationale Jazznight, 08.03.2008

13. März 2008 - Wochenblatt

Eine Bluesstimme mit Zukunft

Mit zwei Top-Formationen verwöhnte der Jazzclub Aesch Pfeffingen das Publikum der Jazz Night

Am letzten Samstag fand in Löhrenacker die 22. Jazz Night statt. Die Blues- und Jazzmusiker ernteten stehende Ovationen.

Von Thomas Brunnschweiler

Louis van der Haegen konnte zwei Perlen der klassischen Blues- und Jazzszene nach Aesch locken. Den Auftakt machten Jessy Martens und Jan Fischer’s Blues Support. Die erst 20-jährige Sängerin gilt in ihrer Heimatstadt Hamburg als eines der grössten Talente. Das Energiebündel hatte das Publikum schon nach den ersten Takten in der Tasche. Mit überschäumenden Temperament interpretierte sie den Ray-Charles-Klassiker „Mess around“ und den Song „Love me like a man“. In dem auch der Saxophonist Holger Werner brillierte. In „Trying to make a living“ heizte Jan Fischer mit seinem Piano zusätzlich ein.
In der gelungenen Interpretation von Gershwins „Summertime“ bewies Martens, dass sie auch im lyrischen Bluesfach zu Hause ist. Auf den Song „Sweet home, Chicago“ folgte ein rasend schneller Boogie. Das Klaviersolo von Fischer und der Groove des Bassisten Andrew Krell verwandelten den Saal in einen Hexenkessel. Hervorragend spielte auch Drummer Christian Kolf. Nach dem fetzigen „So let the good times roll“ erhob sich das Auditorium zu Standing Ovations. Jessy Martens’ tiefe, kraftvolle Stimme ist ein Rohdiamant, an dem sich noch schleifen lässt, vor allem in den höheren Lagen. Den Namen muß man sich auf alle Fälle merken.

 

11.März 2008 - MZ

Jessy Martens heizte dem Publikum tüchtig ein

Aesch Jazz Night lockte viele Fans an

„Einfach unglaublich, was diese kleine Person drauf hat“ staunten die Alesheimer Jazz-und Bluesfans Heidi und Markus Genkinger im Löhrenacker, nachdem Jessy Martens aus Hamburg ihre ersten Töne gehaucht und auch kraftvoll in den Saal getragen hatte. Zu Recht heißt das neueste Album der 20-Jährigen „That’s why I’m crying“. Ihr Repertoire ist schier unendlich.
Die knapp 150 Zentimeter große quirlige Frau reisst auch ihre Mitspieler der Jan Fischer Bluesband mit. Zunächst hatten die noch vermeintlichen Statistencharakter, dann aber liefen sie ebenfalls zur solistischen Hochform auf. Die Leute im fast bis aug den letzten Platz gefüllten Jazz-Mekka von Aesch hielten es kaum mehr auf den Stühlen aus. Aber kaum jemand wagte es, während der aufregenden Boogie-Woogie-Melodien auf dem glatten Parkett zu tanzen.
Beim soulig wohligen „Good Morning Blues“ lehnten sie sich vielmehr vergnügt zurück und lauschten atemlos dem Vortrag. Da gab Jessy Martens zu verstehen, dass sie äußerst modulationsfähig ist, aber auch noch Entwicklungspotential hat. Genau das habe die Jazz-Liebhaber begriffen, denn zu Recht wird die Sängerin auch „brodelndes sexy Bluesgebräu“ genannt, das schier überschäumt.
Nur nach mehreren Zugaben liessen die vorwiegend älteren Frau –und Herrschaften den noch ungeschliffenen Juwel mit einem leisen „good bye“ davonstürmen.

 

Presse / Homepage Review auf 09.11.2007
www.szene-insite.de

Szene-InSite Yesterday

Jan Fischer's Blues Support & Jessy Martens im Lichtwerk

Vom Start weg war das Konzert im Lichtwerk einfach nur gut. Jan Fischer's Blues Support machten sich und das Publikum erstmal mit ein wenig fetzigem Boogie-Woogie warm, und dann kam Jessy Martens - und es wurde Blues.
Quer durch den Garten, von Summertime bis Sweet Home Chicago, war von allem etwas dabei und angenehm frisch zubereitet. Das es nach den beiden Hauptgängen noch lecker Nachschlag gab, zeugt von Professionalität und echter Spielfreude, denn leider waren nicht gar so viele Gäste zu diesem 5 Sterne-Menue in Sachen Blues erschienen.
Wer nicht da war, hat eins der besten Konzerte des Jahres in der Region und mit Sicherheit die zur Zeit in Sachen Blues und Verwandte beste Stimme Deutschlands verpasst - Jessy Martens.


HJ. Baumann
 

…eine ganz Große von morgen!

Die gerade 20 Jahre alt gewordenen Hamburgerin hatte als erste Künstlerin der langen Nacht fast den schwersten Stand, waren die Reihen noch gelichtet und die Zuschauer noch nicht „warm“. Ihre ungewöhnliche Stimme mit der Bandbreite einer gestandenen Blues- und Soulsängerin, ihr selbstbewusster Auftritt, ihr Gespür fürs Publikum – die Fans im Event-Center haben da wohl eine ganz Große von morgen gesehen.

(aus: Westfahlen Blatt, 12.11.2007)

 

19-Jährige begeisterte ihr Publikum

Hohwacht – Jessy Martens war der Star des Abends, allerdings ohne Allüren. Die 19-Jährige begeisterte am Montag im Hohwachter Restaurant Seaside Lounge als Blues-Sängerin ihr Publikum und wurde frenetisch gefeiert.

Sie verstärkte das Duo Jan Fischer (Piano und Gesang) und Stefan Maus (Saxophon), gilt als größtes Hamburger Talent und war dort 2006 die Entdeckung des Jahres. Mit 16 hatte Jessy eine Musical-Ausbildung absolviert, jahrelang als Solo-Sängerin in Gospel-Chören mitgewirkt und sich als Senkrechtstarter der Hamburg School of Music entpuppt.

Ihre Fans werden es der gerade mal 1,52 Meter großen Sängerin verzeihen, das sie sich schließlich für den Blues entschieden ha und mit Jan Fischer ein mitreißendes Programm erarbeitet hat.

Von der Qualität ihrer kraftvollen, „schwarzen“ Stimme und der Bühnenpräsenz des Trios konnte sich das Hohwachter Publikum selbst einen Eindruck verschaffen. Die Begeisterung über dieses Abschlusskonzert der „Hohwachter Folknächte“ war so groß, dass die Musiker erst nach zahlreichen Zugaben „entlassen“ wurden.

(aus: Kieler Nachrichten, 08.08.2007)

 

Liebe zum Blues und viel Applaus

Jessy Martens und Jan Fischer Bluesband in der alten Kornbrennerei

Als großes deutsches Blues-Talent wir die Hamburgerin Jessy Martens gefeiert. Die zur Musical-Sängerin ausgebildete, erst 19 Jahre alte Sängerin, soll sich erst vor einem Jahr in den Blues verliebt haben. Am Freitagabend war sie gemeinsam mit dem erfolgreichen Jazz-Pianisten Jan Fischer und Band zu Gast in Glanders Kornbrennerei und sang sich dabei direkt in die Herzen des Verdener Publikums.

Als außergewöhnliches Musikerlebnis wurde der vom Verein Verdener Jazz- und Bluestage veranstaltete Abend von Gästen bezeichnet. Und das war nicht zu hoch gegriffen. Brodelnd, rockig oder mit sanften ruhigen Balladen, die Hanseatin zeigte die volle Bandbreite ihres Könnens und überzeugte genauso wie die Instrumentalisten in allen Bereichen.

Dicht drängte sich das Publikum in seinem Verlangen nach diesem musikalischen Hochgenuss vor der Bühne in der Kornbrennerei. Nur wer mehr Freiraum oder eine Abkühlung brauchte, wich auf den angrenzenden Sommergarten aus…..

(aus: Verdener Aller Zeitung 26.06.2007)

 

Brodelndes, sexy Bluesgebräu

… was auf dem Papier etwas verstaubt und nach dem üblichen superschnellem Klaviergerüttel im Bluesschema klingt, das bereiten Pianist Jan Fischer und sein musikalischer Partner Ralf Böcker am Saxophon als brodelndes, sexy Bluesgebräu auf, das mehr nach längst verfallenen Barrelhouses als nach Zeltfest-Boogie Woogie klingt.

Über weite Strecken des 2 Sets starken Programms agieren die beiden im Duo, spielen alte Nummern, aber keine ollen Kamellen und es ist erstaunlich, welche atmosphärische Dichte Fischer und Böcker erreichen, wie saftig und druckvoll der leicht angeraute, lässig low-fi übersteuerte Sound klingt, der auch Fischers Gesang noch stärker erscheinen lässt, als er sich auf seinen Studioalben anbietet. Eine Stimme übrigens, die nicht nur während der temporeichen Ansagen und Zwischengeschichtchen einem Götz Alsmann durchaus verwandt erscheinen.

Die solistisch nicht überzogenen Arrangements wirken immer frisch. Das liegt sicher auch daran, dass sich Fischer und Böcker nicht auf allzu ausufernde Soli einlassen, die die musikalische Aussage nur zerfasern, sondern stark auf die Kraft der Songs, auf die Explosivität ihrer Strukturen setzen.

Noch einen weiteren Schub erfahren die Arrangements, wenn sich Jessy Martens zum Duo gesellt. Gerade einmal 18 Jahre jung ist die Hamburger Sängerin, stellt sogar der Chef des Jazz-Cafes in einer spontanen Ansage zwischen den Sets fast schon fassungslos fest, und hat doch schon soviel Verve, Charisma und musikalische Kraft in der Stimme, dass man unwillkürlich manch erfahrener Kollegin einen Wechsel in ein anderes Fach empfehlen wollte. Aber man muss glücklicherweise nicht ungefragt unhöflich werden, schließlich ist keine andere Sängerin da, der man solche Ungeheuerlichkeiten an den Kopf werfen könnte …

von Manuel Weber, Kieler Nachrichten 29.07.06)